Deaflympics 2009 fand am 5. bis 15. September in Taiwan (Asien) statt.
Es nahmen teil:
Manuela Wilczynski, Melanie Klinke, Corinna Wentzel, Dagmar Becker-Daschmann, Renate Kühn, Melanie Kühn
Andreas Schwarz, Holger Vetter, Kevin Lindemann, Olaf Probst, Rainer Kühn, Simon Wildenhayn
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Bericht - Damen
Bericht zum 21st Deaflympics in Taipei
Erstellt von Ronald Snyder
Da die Damen und Herren auf zwei verschieden Etage verteilt waren, haben Ken Wirsema und ich entschlossen die Berichten getrennt zu schreiben.
DAMENBERICHT
Die Anreise zu der Bowlinganlage war mit die Öffentlichen Verkehrsmittel ca. 1 Stunde entfernt. An Training und Wettkampf Tagen, haben wir Taxis in Anspruch genommen. Die Taxifahrt dauerte zwischen 25 - 45 Minuten. Je nach dem ob der Taxi Fahrer gewusst hat wie er fahren musste.
Am erste Trainings Tag war der Klimaanlage auf 17 C° eingestellt. Zum glück haben unsere Spielerinnen sich
nicht erkälten. Mit einen Außentemperatur von 35 C° sind das 20 C° unterschied. Das ist für den Kreislauf sehr
anstrengend. Nach eine Protest von vielen Länder wurde die Temperatur auf 22 C° hoch gestellt. Diese
Temperatur wurde während die ganze Wettkamptage beibehalten.
Die Klimaanlage war genau über den Ball return (Ball-Rücklauf). An diese Stelle fängt der Konzentrationsphase
an. Unsere Spielerinnen haben sich an die erste Tage dadurch stören lassen. Die Konzentrationsphase war damit
sehr beeinträchtigt.
Die hälfte unsere Spielerinnen waren zum ersten mal bei die Olympische Spiele dabei.
Unsere Spielerinnen haben sich unter die gegeben Umstände gut gespielt. Wie die Ergebnisse gezeigt haben,
sind unsere Spielerinnen auf den Weg zu einen Spitze Mannschaft.
Trotz die zusätzliche Eigenbelastungen von Trainingsgebühren, Schichtarbeit und Selbstständigkeit, haben die
Spielerinnen mit vollem Enthusiasmus ihren Teilnahme verdient.
Der Wettkampf Spielmodus lief wie folgt:
am ersten Tag - 6 Spielen in Einzeln Wettbewerb
am zweiten Tag 6 Spiele in Doppel Wettbewerb
am dritten Tag - 3 Spiele Trio Wettbewerb und 3 Spiele in Mannschaft Wettbewerb
am vierten Tag - 3 Spiele Trio Wettbewerb und 3 Spiele in Mannschaft Wettbewerb
Erst danach gab es eine Erholungstag für die, die sich für die Masters qualifiziert haben. Wir haben leider nur
einen Spielerinnen gehabt in diesen Wettbewerb. (Manuela Wilczynski)
Am dritten und Vierten Tag war der Wettkampf Bedingung für alle Beteiligten ungewohnt. Normalweise wird ein
Disziplin zu Ende gespielt bevor die darauf folgenden Disziplin angefangen wird. Die Begründung für diese
Durchführung in diesen Art, war:
Die Bahnenpflege wird dadurch schneller durchgeführt und die Spieler/innen müssen keine Umstellung machen.
Der Trio und Mannschaft Wettbewerb muss auf zwei verschiedene Ölbilder gespielt werden.
Während die Doppel Wettbewerb lagen wir, nach vier Spiele, auf Platz 2 und 3. Nach 5 Spiele hatten wir immer
noch ein Paar auf Platz 3 gehabt. Die Spielerinnen haben erfahren auf welche Rang sie stand und im sechsten
Spiel waren sie zu verkrampft. Es war eine Super Leistung.
Fazit:
Unerwarten, dass wir keine Medallien nach Deutschland gebracht worden. Die Leistung und vorgeschriebenen
Nominierung Qualifikationen waren gegeben. Die Lehrgängen haben zu einen erfolgreichen Testspiel gegen
hörenden gezeigt dass unsere Spieler/innen bereit waren für Taipei.
Mit der Klimaanlage genau über den Ball-Return waren die Bälle kalt und dadurch haben die Spieler/innen
bedauerlicherweise Problemen, dass der Ball nicht immer passt.
Allgemein sind vier Tage, hintereinander viel zu Kompakt. Die Wettkämpfe hätte über 5-6 Tage verteilt werden
sollen.
Für der Trainer war die Aufstellung der Mannschaft erst möglich nachdem die erste 3 Spiele von Trio Wettbewerb
stattgefunden haben. Hierzu gab es nur eine Stunde Zeit. Zwei verschiedenen Disziplinen an einen Tag
durchzuführen führte zur Verwirrung und Unruhe. Die darauf folgenden Tag war genau das gleiche.
Ein Heimvorteil war deutlich zu erkennen. Unsere Spieler/innen haben nie zuvor die Möglichkeit gehabt auf
Holzbahnen zu trainieren. In Europe gibt es fast gar keine mehr. Sogar die Favoriten haben es schwer gehabt.
Alles in allem, war Deutschland immer vorne mit dabei.
Diese Erfahrung hat die deutsche Mannschaft sehr geholfen sich als "Team" zu präsentieren. Trotz die wenigen
Wettkampstagen war es deutlich erkennbar, dass die lange Stunden beim Lehrgang, sich als sehr Wirkungsvoll
erwiesen haben. Wenn wir so weiter mit unsere Spieler/innen arbeiten, wird bei der "EM" in 2010 ein Mannschaft
auftreten die versteht was es bedeutet ein National Spieler/innen zu sein.
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Bericht Herren von Ken Wiersema
Abschlussbericht der DL auf Taiwan
Hallo Ihr Lieben,
Nachdem sich jetzt alle wieder zu hause eingelebt haben und die Wettkämpfe wieder im Gang sind sollten wir uns langsam wieder nach vorn orientieren. Der nächste Event wird die EM in Athen sein und wir sollen natürlich so gut wie möglich vorbereitet sein.
Aber erst mal zu Taipei selbe ...
Wir sind nach Taipei geflogen mir einer relativ jungen Mannschaft. Viele Spieler aus der Mannschaft (Herren und Damen) haben zum ersten mal an einem Wettkampf dieser Großenordnung teilgenommen. Erstens ist es etwas anderes als Euer normales Ligasystem,
wo alle sich gegenseitig kennen, in einer längst bekannten Halle, zweitens haben alle sich – verständlicherweise- wegen der Medaillen unter Druck gesetzt und drittens war die Halle durch die Klimaanlage und Temperaturen sehr unangenehm zu spielen. Letztlich waren viele es nicht gewöhnt über so viele Tage so viel zu spielen (und trotzdem hat Euere Kondition sehr gut durchgehalten; jetzt wisst Ihr auch warum wir in der Nationalmannschaft soviel Wert auf Kondition legen!!). Es kam auch noch dazu, dass wir in Europa so gut wie gar keine Holzbahnen mehr haben und dann auch noch auf darauf zwei extrem verschiedenen Ölmuster. Zum Glück haben wir ebenfalls auf viele verschiedenen Ölmuster beim den Lehrgängen trainieren können. So viel zu den größten Problemen, die Ihr eigentlich sehr gut gemeistert haben. Auch für die Betreuer und Trainer der europäische Länder war die Spielstärke der asiatischen Länder eine sehr große Überraschung (allerdings nicht nur beim Bowling).
Fehler in Taipei ...
Damit wir alle wissen wie wir unser Training bei den Lehrgängen und zu hause gestalten sollen ist es erst mal wichtig zu wissen was wir falsch gemacht haben. Viele Pins sind verloren gegangen durch Aufstellungsfehler. Obwohl wir das intensiv trainiert haben, sind
viele Ergebnisse niedriger ausgefallen weil das alte Spielweise wieder aufgekommen ist. (Bei großen Turniere keine Seltenheit). Eine weitere sehr wichtiger Fehler war die falsche Spieltaktik während des Spiels. Es wurde viel zu sehr darauf konzentriert was die Konkurrenz macht, statt auf das eigene Spiel zu konzentrieren.
Wie geht es weiter ...
Das Training und die Lehrgänge werden weiterhin auf langfristigem Mannschaftserfolg orientiert. Verglichen mit Melbourne und der letzten EM haben wir in Taipei viele Mannschaften hinter uns gelassen, die bis jetzt vor uns waren (Holland, Schweden, Finnland und auch andere) In dem Finale (Masters) haben die Spieler von Taiwan und Korea 9 von 16 Plätze belegt. Wäre die nicht der Fall gewesen hätten wir von den Männer mindestens noch 2 Spieler in der Finale gehabt. Allein das wäre enormer Fortschritt gewesen. Es beweist aber das wir auf dem richtigen Weg sind.
Abschließend mit unserem Motto, „Wir sind ein Team“ wünsche ich allen Spielern (Männer und Frauen) einen guten Start in die neue Saison.
Euer
Ken